home
































Törn zu den Hebriden







11. bis 24. August 2012

Crew ->
Route ->
Seelöwen ->
Standing Stones ->

Duart Castle ->
Bordgeflüster ->
Filme ->
Galerie ->

















Schottische Flagge Schottisches Wappen


Dort, wo Björn Larssons "Der Keltische Ring"
spielt, und wo wir 2009 vorbeisegelten,
dorthin sind wir dieses Mal gefahren ...

Skipper

Christian
Christian Wirth * 1945
Schiff



CLOVA Amel Maramu Ketsch 45'

Crew

Klaus D.
Co-Skipper Gezeiten

Angelo d. L.
Kasse Touristik

Günther K.
Proviant Bunkern Stau

Kai-Uwe H.
Moses Bordingenieur

Friedrich F.
Funk Wetter

Schutzengel

Schiff



Glen (=Tal) Clova, abgekürzt Clova, ist eines der fünf Angus Glens im Nordwesten der schottischen Angus-Region. Und wohl das bekannteste: Es beginnt bei Kirriemuir und verläuft 18 Meilen bis Glendoll.
Glen Clova is a glen of spectacular scenery for all seasons! From summer picnics and strolls by the river or in the forest, or the more challenging hill walking in spring and autumn, to the ultimate conditions of winter attracting the ice climbers...









Gechartert haben wir wieder bei Argyll-Yacht-Charter
Tony hat uns das Schiff übergeben:
Wie immer: Kulant, kompetent, hilfsbereit, freundlich, einfühlsam,
gebildet - wie 2009.
Vorbehaltlos empfehlenswert!!







Route



Ardfern - Tinker's Hole/Erraid - Tobermory/Mull - Loch Scavaig/Skye -
Dunvegan/Skye - Lochmaddy/North Uist - Stornoway/Lewis - Torridon -
Kyleakin/Skye - Mallaig - Tobermory/Mull - Oban - Ardfern

242sm unter Segel, 267sm unter Motor
insgesamt 509sm


Nördlichster Punkt: 58°12,6'N (Outer Hebrides)
Östlichster Punkt: 005°31,5'W (Torridon)
Südlichster Punkt: 56°07,6'N (Dorus Mor)
Westlichster Punkt: 007°09,6'W (Lochmaddy/North Uist)














Wir übernehmen das Schiff in Ardfern, gebunkert haben wir in Oban



Ardfern - Dorus Mor - Corryvreckan - Garvellachs - Tinker's Hole


















Tinker's Hole ist ein bekannter Ankerplatz in der tiefen und engen Passage zwischen den Inseln Eilean Dubh und Erraid, die ihrerseits nur durch ein schmales Gatt von Mull getrennt ist.
Erraid gehört der Findhorn-Gemeinschaft, die in den Unterkünften der Leuchtturmwärter der ehemaligen Signalstation für die LF auf Dubh Artach und Skerryvore ein Retreet-Center betreibt.
Auf Erraid spielt der Roman Entführt von Robert Louis Stevenson, dessen Vater Thomas am Bau des dortigen Leuchtfeuers beteiligt war, Robert Louis besucht als Jugendlicher die Insel oft.
Im Keltischen Ring lotst Mary die Rustica in die südliche Einfahrt von Tinker's Hole (S. 313f) und Ulf sieht von der Kuppe auf Eilean Dubh den Lichtblitz bei Soa ...













Tinker's Hole - Iona - Staffa - Tobermory



















Tobermory - Point of Ardnamurchan - Eigg - Loch Scavaig



Bei 006°13' 36.9" W passieren wir Corrachadh Mòr, den westlichsten Punkt des britischen Festlands, wenig südlich des Ardnamurchan-Leuchtturms. Gälisch heißt das LF Taigh Solais Aird nam Murchan und wie fast alle LF hier in der Gegend ist es entworfen von einem Mitglied der Stevenson-Familie, aus der Robert Louis Stevenson, der bekannte Schriftsteller stammt, und zwar - einzigartig auf der Welt - in ägyptischem Stil, wie die Bögen des Abschlusses unterhalb der Plattform und die Schornsteine der Häuser zeigen.
Zwei Leuchtturmwächter haben sich um den Betrieb gekümmert; neben ihrem kargen Gehalt hielten sie sich zwei Kühe und ein Dutzend Schafe. 1852 während eines starken Sturms - kurz nach Erbauung - beschädigt ein Blitz LF, Zufahrtsstraße und ihr Boot, das, obwohl die Leuchtturmwärter es gut 4m höher als die letzte Hochwassermarkierung festmachten, auseinanderbricht.
Seit 1988 ist das LF Ardnamurchan [Kennung: Blk.(2)w 20 s (55m 24sm)] automatisiert.
Und 1994 wurde hier der deutsche Kinderfilm "Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen" nach dem Buch von Erich Kästner gedreht.

Eigg

The Small Iands, zu denen Eigg gehört, haben - wie alle Hebrideninseln - eine bewegte Geschichte hinter sich. Bevor die Norweger ihren Fuß darauf setzten, hatte das Christentum die Inseln erreicht.
Dann kamen sie zu Schottland und gerieten in den Strudel der Kämpfe der Großgrundbesitzer, deren Namen alle mit 'Mac' beginnen.
Auf Eigg leben ca. 80 Einwohner, die 1997 ihre Insel kauften, um dem Leben als Spielball zwischen den Eigentümer-Lords ein Ende zu machen. Der Quarz-Strand auf Eigg wird wegen der Geräusche beim Betreten „singender Sand“ genannt. Auf dem An Sgurr (394 m), dem höchsten Berg der Insel, finden sich bedeutende Pechsteinvorkommen.
Im Mittelalter gehörte die Insel dem Clan Ranald MacDonald. Während der Fehde mit den MacLeods wurde Ende des 16. Jahrhunderts die gesamte Bevölkerung getötet.





Wilfried Erdmann:
Loch Scavaig, der spektakulärste Ankerplatz der gesamten Hebriden. Mit Blick auf die "peaks of Cuillin Hills" liegen wir solo in einer vollkommen geschützten Bucht. Kreisförmig und gerade so groß, dass sie sich als totale Isolation empfinden lässt. Der Gipfel des höchsten Berges, Sgurr Alasdair 1009 Meter, ist umwoben von Regenwolken.
Der Ausblick dauerhaft schön. Berge, die man auch besteigen kann, haben etwas Magisches.





Als wir unseren Ankerplatz ansteuern, sehen wir sie auf den glatten Felsinseln liegen: Seehunde. Erst halten wir sie auch für Felsen, als wir näherkommen, bewegen sich einige "Felsen". Ein paar Tiere rutschen ins Wasser, andere schauen neugierig herüber, andere dösen einfach weiter. Die im Wasser schwimmen, heben neugierig ihren Kopf, eine Robbe macht einen großen Sprung.









Loch Scavaig - Kap Rubh' an Dúnain - Neist Point - Uiginish Point - Loch Dunvegan






Neist Point

Wer anders als ein Stevenson, diesmal David A. Stevenson, hat ihn entworfen den Oscar-Gewinner unter den Leuchttürmen:
Neist Point auf 57°25,4' N 006°47,2' W, dem westlichsten Punkt der Insel Skye, erbaut 1909 [Kennung: Fl (w) 5s 43m 16 sm], automatisiert 1990, touristischer Anziehungspunkt von Besuchern aus aller Welt, die Wale, Delphine Haie und anderes Meeresgetier beobachten wollen.
Viele Szenen des Films Breaking The Waves dreht 1996 der dänische Regisseurs Lars von Trier mit Emily Watson hier.









Loch Dunvegan - Dunvegan Head - Madadh Moir - Glas Eilean - Lochmaddy













Lochmaddy - Scalpay - Stornoway













Ausflug nach Calanais


Stornoway - Arnish-Point - Sgeir-Glas - Sgeir Dughalb - Inveralligin/Loch Torridon (Ob a' Braighe)























Loch Torridon - Aufkreuzen zur Skye-Bridge - Kyleakin





Die Einstellung der Fährlinie und die Maut erregten damals (2004) die Gemüter:





Kyleakin - Aufkreuzen im Sound of Sleat - Isle Ornsey - Mallaig







Pam Carter lässt sich von den Western Islands inspirieren -
und stellt auf Isle Ornsey aus:









Isleornsay auf Skye ist ein geschützter Naturhafen durch die vorgelagerte Insel Ornsay. Entstanden als Heringsfischereihafen Anfang des 19. Jahrhunderts, wird er dann oft von Schiffen aus Glasgow als Zwischenstopp angelaufen; lange Zeit war Isleornsay die Hauptverbindung zum Festland.
Und in Isle Ornsay starteten viele Auswandererschiffe, so z. B. die William Nichol 1837 nach Australien oder die Sillery 1853 nach Kanada. An Bord sind Leute, die man von Knoydart und den Glengary Besitzungen vertrieben hat, um Platz für Schafweiden zu bekommen.
Der Canadian Emigration Report von 1853 hält fest:
On board the Siffery from Skye there were 332 persons sent out from the Glengary estate. They were a fine healthy body of emigrants. They received a free passage as far as Montreal and were allowed each 10 lbs. oatmeal on leaving the ship; and, owing to the increasing demand for labourers of all descriptions throughout the province they cannot fail to do well.























Mallaig - weiter Aufkreuzen im Sound of Sleat - Point of Ardnamurchan - Tobermory





















Tobermory - Duart Bay - Oban




















Siehe Interview mit Schloßherr: -->











In der Oban Marina/Kerrera liegt die Bloodhound, eine Hochseerennyacht von 63ft Länge, entworfen 1936 von Nicholson. 1962 bis 1969 ist sie Besitz der British Royal Family - Prinz Philip segelt sie bei der Cowes Week 1962, 2010 kauft der Royal Yacht Britannia Trust die Yacht.






Abends besuchen drei von uns




Oban - Gylen Castle - Dorus Mor (6kn mitlaufender Strom) - Ardfern


siehe "Der Keltische Ring" S. 205ff!











Bordgeflüster


































An den Standing Stones laden wir Energie


Skipper heuert neue Crewmitglieder an






















Filme:

Unser Törn bei youtube




Zu dieser Aktion und zu den Gezeiten
hier in der Gegend schreibt
Tony, unser Vercharterer:

Tides can be of significant assistance to sailors, whether simply out for a day sail or when trying to put the miles under the keel whilst on passage, as they can often provide a significant 'lift' if the timing is right.
On the whole tidal ranges are less than most people expect, but there are some areas where the ability to read and use both a tidal stream atlas and tide tables is important. Many sailors are surprised to learn that the strength of the tidal flow is not related to the range (other than being greater during springs than neaps). For example, typical tidal flows of approximately 1 knot within the Firth of Clyde during 'springs' (3.1 m range) are significantly less than that found in the Sound of Islay (0.6m range, up to 8 knot tides).
Rather than attempt to try and summarise the tidal patterns for the whole country in a few words it is perhaps more useful to try and focus on the important issues.
There are several 'tidal gates' at which the strength of the tide is sufficient to prevent progress of even a large sailing yacht if the navigator gets their sums wrong. As the flood tide follows a clockwise direction around the Scottish coast the main tidal gates will also be listed in this pattern: Kyles of Bute, Mull of Kintyre, Sound of Islay, Dorus Mor, Gulf of Corryvreckan, Sound of Luing, Cuan Sound, Duart Point (entrance to Sound of Mull), Kyle of Loch Alsh and Kyle Rhea (Skye), Pentland Firth (Orkney) and the inner Firth of Forth.
Some of these tidal gates have an infamous reputation- most notably the Mull of Kintyre, Gulf of Corryvreckan and Pentland Firth; peak flows during a spring tide at all three locations can exceed ten knots. At all of the tidal gates, and especially these three, it is very important to ensure that the direction of both wind and tide is the same. It may sometimes be necessary to push against the tide for the last hour of the counter tide in order to achieve a comfortable passage through the gate, as once the tide turns standing waves, overfalls, eddies and whirlpools can quickly develop. At other times the distance that has to be covered (for example the Pentland Firth) may dictate that you simply have to sit back and enjoy the benefits of one of the many anchorages, marinas or harbours whilst you wait for a fair wind and tide!

*) Eine Broschüre mit diesen und vielen weiteren Infos zum Segeln in Schottland
hier zum downloaden



Zur Galerie

Fotos: Angelo, Christian, Friedrich, Klaus




© 2015