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Herbst-Törn 1989

Golf von Kotor
und zurück

28. Oktober bis 5. November



Trogir - Sv. Skrpelj - Kotor - Herzeg-Novi -
Cavtat - Dubrovnik/Marina - Polace/Mljet -
Luka Pomina/Mljet - Orebic - Korcula -
Luka Lovisce/Scedro - Hvar/Hvar -
Milna/Brac - Drvenik Veli - Trogir
29 sm unter Segel 298 sm unter Motor
327 sm gesamt

Zitat aus dem 1. Rundbrief:

wenn andre ihren Winterpelz suchen, der nach Mottenpulver riecht, werden wir uns in Trogir einschiffen mit Ziel Süd...
1. Hin und zurück
a) Wir werden ab München, Salzburg oder Frankfurt mit Linie nach Split fliegen; die Zeiten stehen noch nicht fest. Von dort werden uns Taxis in ca. 15 Minuten zur Marina Trogir bringen, wo wir "unsere" SY "Nina" übernehmen. Nach einem letzten Capucino werden wir, Kathedrale, Klappbrücke und Festung hinter uns lassend am Celica-Felsen vorbei in die Weite des Meeres gleiten... So ungefähr fängt's an
b) Wenn wir die Insel Ciovo und genannten Felsen wieder in umgekehrter Richtung runden und hier wieder festmachen, lassen wir Insel Städte und Dörfer, Buchten und Golfe hinter uns,
klarieren aus und werden unsere Maschine Kurs Nord in Split besteigen... So ungefähr hört's auf.

Skipper

Christian Wirth
*1945
Schiff

"NINA"
Formosa Clipperketsch 54ft.

Crew

Kurt R.

Helga E.

Siegfried E.

Heiner R.

Dr. Hans B.

Gerda B.

Michael A.

Jürgen J.

Carola W.-K.




So ähnlich wie es im Rundbrief stand, kam es auch, bis auf ein paar wenige Unterschiede:
Wir landeten in Split anstatt in Belgrad (ein Tross hoher Offiziere des Warschauer Pakts verließ plötzlich das Flugzeug) - der Balkankrieg warf seine Schatten voraus...
Vom angekündigten Wind war überhaut nichts zu sehen.
Trotzdem ein toller Törn in überwältigenden Landschaften...
Mit von der Partie war noch Schiff 2, eine Comet 460 mit
Friedrich und Ute F., Peter S., Carola S., Volker E., Marion W.,
Christoph W., Reinhard H. und Dieter J.


Unsere schöne Nina

Und so sah es unter Deck aus:





Und da springt er auch schon an unser Schwerwettersegler


(unter österreichischer Flagge!)


Rigg


Los gings in Trogir









Sonntags 05-00 mit Sonnenaufgang
haben wir Kap Ostra
mit dem Backbordfeuer vor dem Bug





Wir machen an der Piratenkirche Gospa od Škrpjela fest

Gospa od Škrpjela - „Maria vom Felsen" ist eine künstliche Insel, ein Bollwerk aus Felsen und alten gesunkenen Schiffen, beladen mit Steinen. Die Tradition des Felsenwerfens hält bis heute an. Jedes Jahr am 22. Juli findet das fašinada genannte Fest statt, wenn die Einheimischen Steine ins Meer werfen, um Inselfläche zu vergrößern.
Die erste hier mit Meisterarbeiten montenegrinischer und italienischer Künstler errichtete Kirche stammt von 1452, die heute zu sehende von 1632. Vor allem die Seefahrer bitten hier um eine sichere Heimkehr.
Daneben liegt die Insel Sveti Ðorde, „Hl. Georg", ein natürliches Eiland, auf dem im 12. Jahrhundert die Benediktiner ein Kloster errichteten. Sveti Ðorde war lange Zeit Zankapfel zwischen Perast und Kotor, ab 1634 gehört sie Perast und 20 Jahre später demolieren die Türken das Kloster, nachdem sie von der Belagerung Perasts und Kotors ohne Erfolg abziehen mussten und weitere 13 Jahre später zerstört das Erdbeben von 1667 den Rest der Klosteranlage.
Das heutige Kloster auf Sveti Ðorde inmitten hoher Zypressen stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und beherbergt die Grabstätten der großen Persönlichkeiten von Perast.
Und sie ist das Vorbild für Böcklins Toteninsel.
Und seit 1979 sind die beiden Inseln, wie die ganze Bucht von Kotor, Weltnatur- und Weltkulturerbe der UNESCO.










Gegenüber liegt die Toteninsel...

Sie diente Arnold Böcklin zu seiner berühmten Serie:







Zur Dokumentation Toteninsel



Weiter nach Kotor




Schiff 2 legt an




Die Reliefs erzählen von Kotors großer Zeit


Und so sieht es heute aus



zurück, wieder vorbei an den 2 Inselchen





und über Herzeg Novi gehts wieder nach N zurück

Cavtat





Der nächste Glanzpunkt der Reise: Dubrovnik


Unsere Marina














Straßenschlucht


Galeerenhafen















Und kurze Zeit später sah es im Krieg hier so aus:



Ein Trost: als wir die Stadt 14 Jahre später wieder besuchten:
Schöner denn je aufgebaut (vgl. Törn Dubronvik 2003 )

Und:
4 Tage nach Törnende fällt die Berliner Mauer!!!






Orebic



Milna/Brac




Davits vor Milna



Kirche in Drvenik Veli



Bordgeflüster




Trimmen


Baden


Antrunk


Der Skipper filmt


Speisen im Salon


Speisen im Salon 2


Skipper in Cavtat


Ausbooten












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