5. bis 11. Mai



Crews



Crew 1



Crew 2



"StarCatcher"

Pula:





Inseln:

1. Brioni
Siehe des admirals Dokumentation

Bei unserer Umrundung passieren wir die Position 44°56,4'N 013°34,7'E, wo sich ein tragisches Unglück ereignete:
Siehe hierzu des admirals Dokumentation

2. Cres







Cres (gesprochen "Tsress"), 66 km lang, Küstenlänge 248 km, höchster Gipfel Sv. Gorice, 648 m hoch. Naturphänomen: der Vrana-See; sein Süßwasserspiegel liegt über dem Meer, sein Boden 74 m unter Meeresniveau.
Cres und Krk, gleich groß und größte Inseln der Adria, streiten sich um den ersten Platz.
Der größte Ort Cres' mit 2234 Einwohnern und Inselhauptsadt ist Cres. Bevor die Kroaten kamen, gehörte Cres den Liburnern, es gibt aber auch griechische, römische und byzantinische Spuren. Bis 1797 ist Crez venezianisch, 1805 bis 1814 unter französischer Besatzung, bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörend. Im Ersten Weltkrieg erobern es die Italier, 1943 die Deutschen.









Wir besuchen Mate Solis, den bekannten Maler, in seinem Haus

Mate Solis erzählt von Cres: 5:28  

Osor
Vom Altertum bis ins 15. Jahrhundert ist Osor die Hauptstadt der Inseln Cres und Losinj und gleichzeitig Transithafen zwischen der nördlichen Adria und Dalmatien, dank seiner strategisch günstigen Lage am Kanal, der die beiden Meere verbindet. Im historischen Stadtkern sind das Forum, das Rathaus, eine mit einer Gewölbedecke überbaute Loggia, der Bischofspalast und die Kathedrale erhalten, erbaut, als die Stadt sich in Folge von Epidemien nach außen hin abschirmte.
In mythischer Zeit hieß Osor "Apsoros", auf dem Friedhof finden sich Reste einstiger römischer Villen, vielleicht auch noch verborgene Wunder, die ihrere Entdeckung harren.



Segler geben ihre Geschwindigkeit in kn (1 Knoten= 1 sm/Stunde) an, Kaufleute in Kroatien ihre Preise ebenfalls in kn, meinen damit aber die Kuna (1 Kuna = 100 Lipa, kroatisch: Linde), die im internationalen Währungscode HRK heißt.

Der Begriff Kuna (kroatisch: Marder/Wiesel) als Währung taucht erstmals 1018 in Osor auf. Der Name beruht auf der Verwendung von Marderfellen als Zahlungsmittel im Handel und bei Abgaben.
Daran erinnert das Denkmal in Osor.

Bei Osor durchschneidet der Kanal Kavada die schmalste Landverbindung zwischen der Nordinsel Cres und der Südinsel Lošinj, der schon in der Antike eine strategisch günstige Schiffspassage ist - und bis heute nutzen ihn kleinere Fischkutter, Touristenboote und vor allem Segler.

Das Römische Reich hebt im Isthmus einen Graben aus, 11 m breit, und macht ihn schiffbar. Dann kommt Osor in den Herrschaftsbereich von Byzanz. Im 9. Jahrhundert greifen die Sarazenen Osor an, sie zerstören die Kathedrale, wie im 14. Jahrhundert die Republik Genua. In der Zeit der venezianischen Herrschaft versandet der Römergraben, Schiffe und Waren müssen etwa 100 Meter übers Festland geschleppt werden. Zur Blütezeit im Mittelalter leben in der Stadt Osor bis zu 30.000 Menschen, die wegen der Nähe des großen Sumpfgebietes aber regelmäßig Malariaepidemien heimsuchen - man verlegt die Inselverwaltung nach Cres.

Heute leben in Osor etwa 80 Einwohner, vorwiegend Ältere - alle vom Tourismus. Die Stadt wacht wieder auf: Kunst- und Kulturveranstaltungen, wie die "Musikalischen Abende von Osor" in der Kathedrale, das Autocamp am Strand und Privatzimmer in der Altstadt, Geschäfte, Restaurants, Sportanlagen und herrliche Badebuchten ...



3. Ilovik und Sveti Petar

Die beiden Inseln liegen nur wenige sm von Lošinj entfernt. Sie versprechen ihren Besuchern beschauliche Ferien oder einen ruhigen Tag inmitten der fast unberührten Natur. Wir Segler wissen die perfekt geschützte Meerenge zu schätzen, die den Schiffen auch bei stürmischer See eine sichere Zuflucht bietet. Trubel und lärmigen Strandbetrieb sucht man auf Ilovik und Sv. Petar vergebens.
Auf Ilovik leben etwa 80 Menschen, während Sv. Petar fast unbewohnt ist.
Einst leben auf Ilovik illyrische Siedler, und die überall präsenten Römer hinterließen auch hier heute noch sichtbare Spuren. Gräber, Mauerreste, Münzen und ein Sarkophag erinnern an das antike Volk, das auf den Inseln einst prächtige Villen besaß.





Das vor Blumen überschäumende Eiland Ilovik strotzt geradezu vor Fruchtbarkeit, denn außer einer Vielzahl an bunten Blumen gedeihen hier Gemüse, Orangen, Zitronen und Wein. Vor fast jedem der alten kleinen Häuschen grünt und blüht ein Garten, dessen Fülle an Hortensien, Oleander, Stockmalven, Mimosen und des mit rosa Blüten übersäten Puderquastenstrauchs oft die Sicht auf das Haus verdeckt. Das Herz des Ortes schlägt in einer parallel zum Hafen verlaufenden Gasse, wo man sich trifft,

Unzählige bunte Schmetterlinge von erstaunlicher Größe taumeln auf der gesamten Insel umher, ebenso Bienen und Hummeln. Überall huschen Eidechsen über den Boden oder rascheln durch die Blätter. Schafe gedeihen hier wild, die Tiere fressen das, was hier wächst, und das ist mehr als reichlich.
Die Insel wird später Besitz des Bischofs, der das Land an Bauern aus Lošinj verpachtet, die auf Ilovik das fruchtbare Land bestellen und Vieh züchten.



Auf Sv. Petar errichten Benediktinermönche im 11. Jahrhundert ein Kloster. Etwa 400 Jahre später gesellt sich eine Festung hinzu, die die Venezianer gegen die räuberischen Uskoken erbauen. Wiederum 200 Jahre später zerstören die Engländer das Kastell, nur der Turm und einige Mauerreste stehen noch.
An die Ruine der venezianischen Festung steht aus der Zeit der Donaumonarchie ein Haus angebaut, seit etwa 25 Jahren in Privatbesitz, das der Eigentümer in ein blühendes Blumenparadies verwandelt.
Das Benediktinerkloster und die letzten Überreste der Abtei werden um 1900 komplett niedergerissen. Später gründen Franziskanermönche ein Kloster, das die Mönche noch heute bewohnen, zumindest in den Sommermonaten.
Das Inselchen ist ein Ort der Ruhe und des Friedens. Knorrige Olivenbäume, duftende Macchia, Zitronenbäume, Oleander und Mispeln erfüllen die Insel mit würzigen Duft.

4. Mali Lošinj
In österreichischer Zeit heißen Insel und Hafen Klein-Lötzing. Mali Lošinj hat gut 8.000 Einwohner und dort tobt der Tourismus. Das Klima ist mild, die Winter warm. Hotels, Ferienanlagen, Großcampingplätze, Wälder und Strände fördern den Fremdenverkehr intensiv. br> Bei uns Seglern ist M. Lošinj besonders beliebt, da zwei Marinas guten Schutz bei Bora und Jugo bieten. Von der Ostseite ist der Hafen über den Privlaka-Kanal erreichbar. Die Drehbrücke öffnet 9.00 und 18.00 Uhr.
Lošinj ist Teil des Archipels Cresko-Lošinjskog, der aus den Inseln Cres, Unije , Ilovik , Susak , Srakane und zahlreichen kleinen unbewohnten Inseln und Felsen besteht. Die Griechen nannten den Archipel "Absyrtos", weil er aus dessen Leichenteilen entstanden sein soll.
Absyrtos hatte zwei Halbschwestern, Chalkiope und Medea. Letztere verhalf Jason und den Argonauten zum Goldenen Vlies. Sie floh mit ihnen und nahm ihren Bruder mit, den sie tötet, um die Verfolger aufzuhalten. Sie zerstückelt und verstreut ihn im Meer.

In Wirklichkeit ist die Geschichte etwas anders - Lošinj ist eigentlich nur ein Teil der Insel Cres, die aber seit der Römerzeit durch den Kanal von Osor abgetrennt ist.
Vom Südosten der Bucht aus führt eine Straße - und auch ein sehr schöner Wanderweg - nach Veli Lošinj.

Veli Lošinj
zu deutsch Groß-Lötzing, ist eine Ortschaft am Fuß des Berges Sv. Ivan (Hl. Johannes) in einer engen Bucht.

Im Turm Kula aus dem 15. Jahrhundert ist Apoxyomenos ausgestellt, eine große, außergewöhnlich gut erhaltene Bronzestatue aus dem 2. oder 1. Jht. vor Chr. Der griechische Athlet reinigt sich nach einem Wettkampf mit einem Schabeinstrument.



5. Susak
Siehe des admirals Dokumentation

6. Unije

Die Insel Unije, deutsch Niä, ist sanft hügelig, besteht aus Kalkstein und ist überwiegend mit Macchia bewachsen. Im Osten schneiden einige Buchten tief ins Land, die größte Maracol, ist beliebter Anlaufplatz mit Bojen für uns Segler. Über einen Pfad in einer wunderbaren Landschaft gelangt man zur einzigen an der Westküste mit etwa 50 Einwohnern. Die Insel ist autofrei, für den Gütertransport benutzen die Einwohner motorisierte Karren und kleine Traktoren.
Auf der Insel gibt es ein kleines Flugfeld mit unbefestigter Landebahn; früher war hier eine Militärstation.







Bordgeflüster




4 vor Susak


Kuhstall geöffnet


"Die Glückliche" mit Skipper und Bonsai vor "Großvater I"


Umsteiger: admiral spielt Golf


Streicheln half: Dr. med-pinophytae

Fooden








































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