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Schiff 1
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23. bis 30. April 2011














Route


Flotte


admiral



Crew 1


Crew 2


Crew 3


Unsere Yachten:

Bavaria 50, 46 und 39


Ziel und Start war Marina Portisco - der Transfer war perfekt:


Andreas, danke!!



Einige sind auch mit der Fähre vom Festland gekommen:




Tag 1:
Wind und Wetter passen,
wir werfen 09-15 die Leinen los
segeln vor der Costa Smeralda nordwärts und
machen 16-10 in Bonifacio längsseits fest





































Bonifacio

Tag 2:

Bonifacio - Lavezzis -
Zwischenstopp in Cala di u Ghiuncu -
abends Leinen fest Port de Cavallo




























La Sémillante



Cavallo



Sardinien

Als Gott vor langer Zeit
die Welt erschuf
und er war fertig - fast,
hatt' er noch eine Hand voll Steine.
sie war'n ihm eine Last.

Er warf sie mit Getöse
hinein ins Mittelmeer
und war dabei nicht böse,
er schien nur müde - sehr.

Warf Sandstein - rot im Abendlicht
skulpturgeformt behauen,
und Riesenfelsen aus Granit,
im Perlmuttmorgengrauen.

Er streute lässig, ohne Ordnung.
Verschiedenes an Grünem breit,
die Blumen. Kräuter. Oleander,
Kakteen, Wein zur Seligkeit.

Das Meer färbte er dunkelblau
und smaragdgrün mit Türkiszauber,
die Wellen malt' er sanft, auch rau
kristallenklar und blitzesauber.

Er puderte an vielen Buchten
weißen Sand zum Strande ein,
er streut' Korallen in das Wasser
und bunte Fische - groß und klein.

Dann ließ' er Schaf' und Zieg' entstehen
Korkeichen, Rosmarin,
Olivenbäume für das Öl,
Zitronen, Mandarin.

So hat's den Menschen sehr gefallen,
bevölkerten das Land,
und pflegten es und liebten es,
auf dass es Wohlstand fand.

Der Schöpfer streichelt seinen Bart,
ihm hat das sehr behagt,
und nannte es Sardinien -
die stille Insel, wie man sagt.

Hilda Röder


Tag 3:

Es geht weiter in den Maddalena-Archipel:
Cala Corsara/Isola Spargi
und abends in Palau



Cala Corsara


20-00 Leinen fest in Palau




Tag 4:


Cala Gavetta (Maddalena) - Cala Francese - Longonsardo



Wer keine Yacht hat, erreicht die Hauptinsel des Maddalena-Archipels ab Palau per Fähre.
Gut 13.000 Menschen leben in dem kleinen Hafenstädtchen im Süden der Insel. Der geschäftige Hafen mit vielen Straßencafes lädt zum Flanieren und Verweilen ein, enge Gassen und steile Treppen zwischen Palazzis aus dem 18. Jahrhundert ...

Krieg und Frieden im La Maddalena-Archipel
Der Blick auf die Landkarte des westlichen Mittelmeers macht schnell die strategische Bedeutung klar, die die Meerenge von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien für Waren- und Handelsströme immer schon hatte. Bereits in der Bronzezeit war Santo Stefano besiedelt und die Römer nutzen La Maddalena als Militärstützpunkt. Piraten und Barbaren lassen sich auf den Maddalena-Inseln nieder. Im Mittelalter fristen korsische Schäfer ihr Dasein. 1767 errichtet der König von Piemont-Sardinien hier eine Marinebasis. Ab da ist der Archipel immer wieder in Kriegshandlungen verwickelt: Napoleon Bonaparte versucht die Inseln 1793 zu erobern, Admiral Lord Nelson hält sich von 1803 bis 1805 zwischen den Inseln auf, um von hier aus die französichen Mittelmeerflotten zu kontrollieren.
Im zweiten Weltkrieg sind die Inseln von deutschen Truppen besetzt. Zahlreiche Forts und Militäranlagen auf fast allen Maddalena-Inseln stammen aus den Kriegszeiten; überall in den verwinkelten Granitblöcken und Tafoni-Felsen verstecken sich solche Anlagen der letzten drei Jahrhunderte.
Im kalten Krieg stationiert die US-Army eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano. 2008 verlassen die die Amerikaner La Maddalena endgültig. Einerseits atmen Sarden und Urlauber auf, denn angesichts der Schönheit des Archipels ist die Präsenz von Atomschiffen im La Maddalena-Archipel mehr als unpassend.
Auf der anderen Seite waren die fast 2.000 hier stationierten US-Soldaten eine wichtige Einkommensquelle für La Maddalena, ihre Anwesenheit verlieh dem kleinen Hafenstädtchen zu jeder Jahreszeit internationales Flair. (Aus den verlassenen Militäranlagen entsteht ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten).













Cala Francese
















Tag 5:

Cala Spalmatore/La Maddalena - Cala Coticcio/Caprera - Marina Cannignone




Cala Spalmatore
























Cala Coticcio



(Der völlig veraltete Plan im Hafenhandbuch und auf dem GPS
wäre Schiff 1 (bei Dunkelheit) fast zum Verhängis geworden:
Das grüne LF steht jetzt auf dem Südenede des Wellenbrechers!)


Tag 6:

Costa Smeralda: Cala di Volpe
Rückkehr nach Portisco

Cala di Volpe (Fuchsbucht)













Wer Google Earth installiert hat: Anklicken (Google-Earth nicht starten!) -->
Exakte Route von Schiff 2 auf unserem Globus!


Gechartert hatten wir über bei
- mit beiden - wie immer - hochzufrieden!


Allen Fotografen Anerkennung und Dank!




Und die Schiffsnamen? Etwas für Astro-Navigatoren (und Astrologen)




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Törn 1. Woche Korsika/Sardinien





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